Mit der Ernennung des Ruhrgebiets zur Europäischen Kulturhauptstadt Europas 2010 entstand eine kulturelle Aufbruchsstimmung, die auch den Künstler Otmar Alt inspirierte. In einer exklusiven Sondergrafik mit dem Titel „Gedanken auf der Reise – Freundschaftserklärung an die Ruhrregion“ bringt er seine enge Verbundenheit mit der Region zum Ausdruck. Das Werk verbindet die unverwechselbare Bildsprache Otmar Alts mit Symbolen des Ruhrgebiets und steht für Offenheit, Lebensfreude und den kulturellen Wandel der Metropole Ruhr.
Dazu sagte der Künstler:
„Für mich als Bürger des Ruhrgebiets ist es eine besondere Ehre und große Freude, dass ich dieses Bild mit dem Titel ‚Gedanken auf der Reise‘ und meinem Pinguin in der Mitte für die Region gestalten durfte.“
Die Sondergrafik entstand im Zusammenhang mit der Ausstellung „Gedanken auf der Reise“ und wurde zu einem künstlerischen Symbol der Verbundenheit Otmar Alts mit dem Ruhrgebiet sowie des gemeinsamen kulturellen Engagements von Kunst, Wirtschaft und Gesellschaft.
Originalgrafik (2007), handsigniert und nummeriert
Mit der Originalgrafik „Gedanken auf der Reise“ schuf Otmar Alt 2007 eine eindrucksvolle künstlerische Hommage an das Ruhrgebiet. Das Werk entstand im Zusammenhang mit der Ausstellung gleichen Namens und versteht sich als persönliche Freundschaftserklärung an die Region, deren kulturellen Wandel der Künstler seit vielen Jahren begleitet.
Die Komposition vereint typische Motive der unverwechselbaren Bildsprache Otmar Alts. Im Zentrum steht der für sein Werk charakteristische Pinguin – Sinnbild für Neugier, Offenheit und den Aufbruch zu neuen Wegen. Die leuchtende Farbigkeit, die markanten schwarzen Konturen und die spielerische Symbolsprache verleihen der Grafik jene expressive Ausstrahlung, die Otmar Alt zu einem der bedeutendsten Vertreter der deutschen Gegenwartskunst gemacht hat.
Die in limitierter Auflage erschienene Originalgrafik wurde vom Künstler handsigniert und nummeriert. Veredelt durch einen schwarzen Lackkonturdruck sowie einen blauen Glimmereffekt und ergänzt durch einen schablonierten Umschlagfolder, verbindet sie künstlerische Qualität mit außergewöhnlicher handwerklicher Ausführung.
Angaben zum Kunstwerk
- Titel: Gedanken auf der Reise – Freundschaftserklärung an die Ruhrregion
- Künstler: Otmar Alt
- Erscheinungsjahr: 2007
- Blattformat: 35 cm × 32 cm
- Ausführung: Originalgrafik, handsigniert und nummeriert
- Besonderheiten: Schwarzer Lackkonturdruck, blauer Glimmereffekt, schablonierter Umschlagfolder
- Preis: 385 € (plus 14 € Versandkosten)
Das Werk wurde von Otmar Alt persönlich präsentiert und erläutert und entwickelte sich zu einem künstlerischen Symbol der engen Verbundenheit des Künstlers mit der Metropole Ruhr sowie des gemeinsamen Kulturengagements der Stiftung für Bildung & Kultur und des KunstRaumes Rüdinghauser Ateliers „M“. Es steht beispielhaft für die Verbindung von Kunst, regionaler Identität und gesellschaftlicher Verantwortung.
„Innenansichten der Moderne“ – Otmar Alt im Dialog mit den Meistern der Moderne
Mit dem Katalog „Innenansichten der Moderne“, erschienen anlässlich der Ausstellung im Rheinischen LandesMuseum Bonn (April 2005), wurde erstmals ein bedeutender Werkzyklus Otmar Alts umfassend dokumentiert. Der 134 Seiten umfassende Katalog mit 112 Abbildungen enthält Beiträge renommierter Kunsthistoriker und Autoren, darunter Prof. Dr. F. G. Zehnder, Dr. B. Schad, Prof. Dr. Dr. G. Presler, Dr. C. Ladleif, Dr. R. F. Hartmann, G. Henke sowie Prof. Dr. habil. Detlef H. Mache.
Die Werkreihe „Innenansichten der Moderne“ gehört zu den kunsthistorisch anspruchsvollsten Zyklen im Œuvre Otmar Alts. Ausgangspunkt ist die intensive Auseinandersetzung mit Hauptwerken der Klassischen Moderne. Künstler wie Joan Miró, Pablo Picasso, Wassily Kandinsky, August Macke, Franz Marc, Ernst Ludwig Kirchner, László Moholy-Nagy, Paul Klee und Gabriele Münter werden dabei nicht kopiert oder interpretiert, sondern dienen als Ausgangspunkt für einen eigenständigen künstlerischen Dialog.
Was zunächst aus der Übermalung von Kalenderblättern und Reproduktionen entstand, entwickelte sich zu einer vielschichtigen Reflexion über die Bildsprache der Moderne. Otmar Alt hinterfragt die bis heute vertrauten Ikonen der Kunstgeschichte und führt sie mit seiner unverwechselbaren Formensprache in eine neue bildnerische Realität. Dabei entstehen Werke, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden und zugleich den Respekt vor den großen Vorbildern mit einer selbstbewussten künstlerischen Eigenständigkeit vereinen.
Otmar Alt interessiert nicht die formale Nachahmung, sondern die „innere Struktur“ der Werke – ihre Komposition, Symbolik, Farbigkeit und geistige Haltung. Er nimmt Motive und Gedanken der Künstlergruppen „Der Blaue Reiter“, „Die Brücke“ und des Bauhauses auf und entwickelt daraus neue Bildwelten, die unverkennbar seine eigene Handschrift tragen.
Mit seinem Beitrag im Ausstellungskatalog ordnet Detlef H. Mache diesen Werkzyklus in den kunsthistorischen Kontext ein. Er zeigt auf, dass Otmar Alt keinen retrospektiven Blick auf die Moderne richtet, sondern einen lebendigen Dialog mit ihren Ideen führt. Die „Innenansichten der Moderne“ machen deutlich, dass große Kunst nicht im Zitat aufgeht, sondern im schöpferischen Weiterdenken ihrer Tradition.
Der Werkzyklus nimmt damit innerhalb des Gesamtwerks Otmar Alts eine besondere Stellung ein. Er dokumentiert die tiefe Kenntnis des Künstlers von der europäischen Moderne und verdeutlicht zugleich seine Fähigkeit, kunsthistorische Bezüge in eine eigenständige, zeitgenössische Bildsprache zu überführen. Die „Innenansichten der Moderne“ sind deshalb nicht nur eine Hommage an die Meister des 20. Jahrhunderts, sondern zugleich ein eindrucksvolles Bekenntnis zur Kontinuität künstlerischer Innovation.
Sollten Sie sich für Werke von Künstlern aus unserem Programm interessieren, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren. Gern organisieren wir auch Werke direkt aus dem Atelier.
Infos unter:
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